Kinder haben das Recht auf ein Leben ohne Gewalt.

Gewalt ist alles, was euch wehtut – nicht nur körperlich, sondern auch mit Worten oder durch Ausgrenzung.
Das Recht auf ein Leben ohne Gewalt bedeutet:
Niemand darf euch schlagen, treten, kneifen oder auf andere Weise wehtun. Niemand darf euch beschimpfen, bedrohen oder demütigen (z.B. „Du bist dumm!“, „Niemand mag dich!“). Niemand darf euch zwingen, etwas zu tun, das ihr nicht wollt (z.B. jemanden zu küssen, etwas zu klauen, ein peinliches Video zu machen). Ihr habt das Recht, euch sicher zu fühlen – überall! (Zuhause, in der Schule, im Internet).
Vergleich:
„Stellt euch vor, ihr seid eine Blume in einem Garten. Gewalt ist wie ein Sturm, der die Blume kaputtmachen will. Aber ihr habt das Recht, dass jemand den Sturm aufhält – und dass ihr in Ruhe wachsen könnt.“
das Recht zum Mitlauschen:
Kinder der 1. & 2. Klasse erklären Kinderrechte für Kinder – gestaltet durch die Kinderrechte-AG, Landgräfin-Anna-Schule Fulda
Warum ist dieses Recht so wichtig?
Körperliche Gesundheit:
Schläge oder Tritte können Verletzungen hinterlassen – nicht nur außen, sondern auch im Inneren (z.B. Bauchschmerzen vor Angst).
Seelische Gesundheit:
Wenn jemand euch ständig demütigt, fühlt ihr euch vielleicht traurig, wütend oder unsicher. Das kann euch das Selbstvertrauen nehmen.
Vertrauen:
Wenn ihr euch sicher fühlt, könnt ihr euch besser entwickeln – in der Schule, mit Freunden und in der Familie.
Beispiel:
Wenn ihr im Schwimmbad seid und jemand drängelt euch immer wieder unter Wasser, ist das Gewalt. Ihr habt das Recht, dass das aufhört – und dass Erwachsene euch helfen.

Lewis (7 Jahre) & Hannes (8 Jahre), Kinder-Akademie Fulda, Julius (10 Jahre)