Kinder haben das Recht auf Identität.

Identität ist wie ein Garten: Jedes Kind pflanzt etwas anderes – und alle Blumen haben Platz.

„Jedes Kind hat das Recht, einen Namen, eine Familie und eine Heimat zu haben – und zu wissen, wo es herkommt. Das nennt man Identität. Dein Name, deine Sprache, deine Kultur und deine Familie machen dich zu dem einzigartigen Menschen, der du bist. Niemand darf dir das wegnehmen! Ihr dürft stolz auf eure Herkunft, euren Namen oder eure Kultur sein – und niemand darf euch dafür bestrafen oder auslachen.“

das Recht zum Mitlauschen:

Kinder der 1. & 2. Klasse erklären Kinderrechte für Kinder – gestaltet durch die Kinderrechte-AG, Landgräfin-Anna-Schule Fulda

Du darfst wissen, wer du bist – mit deinem Namen, deiner Familie und deiner Geschichte. Du darfst stolz auf dich sein – egal, wo du herkommst, welche Sprache du sprichst oder an was du glaubst. Niemand darf dir das wegnehmen – nicht deine Eltern, nicht der Staat, niemand!

Warum ist das wichtig?
Weil jeder Mensch ein Recht darauf hat, dazuzugehören und sich selbst zu sein. Ohne Identität wärst du wie ein Buch ohne Titel – niemand wüsste, worum es geht, und du könntest nicht erzählen, was dich besonders macht.

Schutzfunktion:
Ohne Identität (z. B. Geburtsurkunde) können Kinder keine Schule besuchen, keinen Pass bekommen oder im Notfall nicht zu ihrer Familie zurückfinden.

Selbstwertgefühl:

Kinder, die ihre Herkunft kennen, entwickeln ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl und Selbstvertrauen.

Wo wird das Recht umgesetzt?

Alltag:
Wenn Kinder ihren eigenen Namen tragen dürfen (auch wenn er „anders“ klingt).

Schule:
Wenn über verschiedene Kulturen, Religionen oder Familienformen gesprochen wird – ohne Bewertung.

Politik:
Wenn Staaten Geburten registrieren und jedem Kind eine Geburtsurkunde geben (in einigen Ländern ist das leider noch nicht selbstverständlich!).

Julia, Lewis, Hannes, Hektor, Felix, Laura, Frieda, Maria, Sophia, Holly
Kinder-Akademie Fulda

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